Senvara Workshop-Reihe 2026/27
Dezember 2026 – April 2027 · Yogazimmer St. Wendel · jeweils 10:00–14:00 Uhr · 6–10 Teilnehmer:innen
Fünf Samstage. Fünf Themen.
Für alle, die im Alltag viel mitbekommen – nur manchmal zu wenig von sich selbst.
Der Arbeitstag ist vorbei, aber dein Kopf macht weiter.
Du merkst manchmal erst spät, dass du eigentlich etwas brauchst.
Und obwohl in deinem Leben vieles gut ist, bist du gedanklich oft schon beim Nächsten.
Fünf Workshops zu den Momenten, die im Alltag leicht untergehen – psychologisch fundiert, alltagsnah und in einer kleinen Gruppe.
Was dich erwartet
Unsere Workshops sind keine vier Stunden Frontalunterricht. Und auch kein Nachmittag voller Übungen, bei denen du dich fragst, was das jetzt eigentlich mit deinem Alltag zu tun hat.
Wir verbinden psychologisches Wissen mit Selbstwahrnehmung, Reflexion, konkreten Erfahrungen und Austausch. Dabei geht es nicht nur darum, etwas Neues zu wissen – sondern besser zu verstehen, was in bestimmten Situationen in dir passieren kann und mehr davon mitzubekommen, wie du selbst darauf reagierst.
Du bekommst verständliche Erklärungen für psychologische Zusammenhänge und typische Muster, die dir helfen können, deine eigenen Erfahrungen besser einzuordnen. Gleichzeitig gibt es Raum, innezuhalten, wahrzunehmen und dich mit dem auseinanderzusetzen, was du im Alltag vielleicht schnell übergehst.
Dazu kommen konkrete Übungen und alltagstaugliche Impulse, die du selbst ausprobieren und nach dem Workshop mitnehmen kannst. Nicht als schnelle Lösung für alles – sondern als Möglichkeit, tatsächlich etwas anders zu machen, statt nur darüber gesprochen zu haben.
Und weil vier Stunden nicht nur aus Zuhören und Nachdenken bestehen sollten, gibt es auch Raum für Austausch, Fragen und Gespräche in einer kleinen Gruppe von maximal zehn Teilnehmer:innen.
Wir wollen dir nicht zeigen, wie du noch besser funktionierst. Sondern dir helfen, mehr von dir selbst mitzubekommen, besser zu verstehen, was in dir passiert – und bewusster damit umzugehen.
Unsere Workshops verbinden fachliche Grundlagen mit dem, was im Alltag tatsächlich erlebbar und umsetzbar ist.
Michelle bringt ihre Perspektive als approbierte Psychotherapeutin ein. Norman ergänzt sie durch seine Ausbildungen im Personal Training und in Meditation sowie seine eigene Erfahrung aus vielen Jahren in einem leistungsorientierten Berufsalltag.
Uns ist wichtig, komplexe Zusammenhänge so zu vermitteln, dass du sie verstehen kannst, ohne einen psychologischen Fachvortrag daraus zu machen – und gleichzeitig genügend Raum für eigene Erfahrungen, Fragen und Austausch zu lassen.
Getränke und Fingerfood sind während des Workshops inklusive.
Fachlich fundiert. Menschlich vermittelt.
Welcher Samstag passt zu dir?
Feierabend. Zumindest auf der Uhr.
Vielleicht kennst du das: Eigentlich hast du Feierabend. Du sitzt auf dem Sofa, bist beim Sport oder möchtest Zeit mit anderen verbringen – und trotzdem läuft der Arbeitstag in deinem Kopf weiter. Ein Gespräch beschäftigt dich noch. Du denkst an das, was liegen geblieben ist. Oder du bist gedanklich schon bei morgen.
Und dann entsteht schnell der Gedanke: Ich müsste einfach besser abschalten können.
Aber Stress endet nicht automatisch in dem Moment, in dem der Kalender nichts mehr von dir verlangt.
In diesem Workshop schauen wir uns deshalb genauer an, was bei Stress in Körper und Psyche passiert, warum Anspannung manchmal länger bleibt und weshalb Erholung mehr sein kann als einfach nur nichts zu tun. Du lernst, eigene Anzeichen von Anspannung früher wahrzunehmen und besser zu verstehen, was dir den Wechsel aus einem fordernden Tag tatsächlich erleichtern kann.
Dabei bleibt es nicht bei der Theorie. Wir verbinden psychologisches Wissen mit Selbstwahrnehmung, konkreten Übungen und Reflexion und probieren gemeinsam verschiedene Möglichkeiten aus, mit Anspannung und Übergängen im Alltag bewusster umzugehen.
Du gehst also nicht mit der nächsten perfekten Abendroutine nach Hause, die du ab Montag bitte diszipliniert abarbeiten sollst. Sondern mit einem besseren Verständnis dafür, was in dir passiert, einem feineren Gespür für deine eigenen Signale und konkreten Möglichkeiten, die du für dich ausprobieren kannst.
Darum geht es an diesem Samstag:
Stress und Aktivierung verstehen · eigene Anzeichen früher wahrnehmen · Erholung und Regulation differenzierter betrachten · Übergänge bewusster gestalten · konkrete Übungen selbst erfahren
Du bist da. Aber mit deinen Gedanken schon ganz woanders.
Du trinkst morgens deinen Kaffee und denkst dabei schon an den ersten Termin. Im Gespräch hörst du zu, während ein Teil von dir gleichzeitig die nächsten Aufgaben sortiert. Und abends scrollst du durch dein Handy, obwohl du eigentlich einfach ein bisschen Ruhe wolltest.
Nichts davon ist ungewöhnlich. Unser Alltag verlangt ständig Aufmerksamkeit – und oft merken wir erst spät, wie selten wir wirklich bei dem sind, was gerade passiert.
Genau hier setzt Achtsamkeit an. Und dafür musst du weder besonders ruhig sein noch lernen, an nichts mehr zu denken.
In diesem Workshop schauen wir uns an, was Achtsamkeit eigentlich bedeutet, wie Aufmerksamkeit funktioniert und warum wir so leicht in automatische Gedanken- und Handlungsmuster geraten. Dabei geht es nicht darum, jeden Moment besonders intensiv erleben zu müssen. Sondern darum, überhaupt wieder häufiger mitzubekommen, was gerade in dir und um dich herum passiert.
Wir verbinden psychologisches Wissen mit konkreten Achtsamkeitsübungen, Selbstwahrnehmung und Reflexion. Du kannst unterschiedliche Zugänge selbst ausprobieren und herausfinden, was Achtsamkeit jenseits von Meditations-App und Entspannungsübung für deinen eigenen Alltag bedeuten kann.
Du sollst nach diesem Samstag nicht achtsamer „funktionieren“. Sondern vielleicht ein paar Momente mehr von deinem eigenen Leben tatsächlich mitbekommen.
Darum geht es an diesem Samstag:
Achtsamkeit verstehen · Aufmerksamkeit und Autopilot kennenlernen · eigene Muster bewusster wahrnehmen · unterschiedliche Formen von Achtsamkeit selbst erleben · kleine Möglichkeiten für den Alltag mitnehmen
Wann war dir eigentlich das letzte Mal einfach nur langweilig?
Du wartest irgendwo – und greifst zum Handy. Du kochst – und nebenbei läuft ein Podcast. Du gehst spazieren – mit Kopfhörern. Und wenn abends endlich nichts mehr ansteht, landen deine Finger fast automatisch wieder auf dem Bildschirm.
Nicht unbedingt, weil du bewusst entschieden hast, dass du gerade noch mehr Input brauchst. Es ist einfach normal geworden, dass fast jeder freie Moment gefüllt ist.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns damit, was permanente Reize und die ständige Verfügbarkeit von Informationen mit unserer Aufmerksamkeit und unserem Erleben machen können. Wir schauen uns an, warum Smartphone, Social Media & Co. unsere Aufmerksamkeit so zuverlässig bekommen – aber auch, warum es zu einfach wäre, nur dem Handy die Schuld zu geben.
Denn interessant wird es dort, wo wir uns fragen: Was passiert eigentlich, wenn gerade nichts passiert? Wie leicht fällt es dir, einen Moment nicht zu füllen? Was taucht auf, wenn die nächste Ablenkung einmal ausbleibt? Und warum kann sich genau das zunächst ungewohnt anfühlen?
Wir verbinden verständliches psychologisches Wissen mit Selbstbeobachtung, kleinen Experimenten und konkreten Übungen. Nicht mit dem Ziel, dein Smartphone aus deinem Leben zu verbannen. Sondern damit du bewusster entscheiden kannst, wann du dich einem Reiz zuwendest – und wann du einen Moment auch einfach ungefüllt lassen möchtest.
Du gehst nicht mit einer neuen Bildschirmzeit-Regel nach Hause. Sondern mit einem besseren Verständnis dafür, wohin deine Aufmerksamkeit im Alltag eigentlich verschwindet – und wie du dir davon wieder etwas zurückholen kannst.
Darum geht es an diesem Samstag:
Aufmerksamkeit und Reize verstehen · eigene digitale Gewohnheiten erkennen · automatische Griff-zum-Handy-Momente beobachten · Leerlauf selbst erfahren · konkrete Möglichkeiten für einen bewussteren Umgang mit digitalen Reizen ausprobieren
Eigentlich ist doch alles okay. Warum fühlt es sich dann manchmal nicht so an?
Du hast keinen konkreten Grund, unzufrieden zu sein. Vieles in deinem Leben läuft gut. Du bekommst deinen Alltag hin, kümmerst dich um das, was ansteht, und wenn dich jemand fragt, wie es dir geht, lautet die Antwort meistens: „Gut.“
Und trotzdem gibt es diese Momente. Du bist gereizter, als du sein möchtest. Erschöpft, obwohl eigentlich gar nichts Besonderes passiert ist. Du sagst Ja, obwohl du lieber Nein gesagt hättest. Oder du merkst erst sehr spät, dass dir etwas zu viel geworden ist.
Manchmal ist nicht das Problem, dass wir unsere Bedürfnisse bewusst ignorieren. Wir nehmen sie im Alltag schlicht kaum noch wahr – oder erst dann, wenn sie ziemlich laut geworden sind.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns damit, wie wir eigene Bedürfnisse, Emotionen und körperliche Empfindungen wahrnehmen und warum der Zugang dazu manchmal gar nicht so selbstverständlich ist. Wir schauen auch darauf, weshalb wir bestimmte Signale schnell übergehen, relativieren oder mit einem „Ist doch eigentlich alles gut“ beiseiteschieben.
Dabei geht es nicht darum, jede Empfindung zu analysieren oder aus jedem unangenehmen Gefühl sofort eine Botschaft herauslesen zu müssen. Mit Selbstwahrnehmung, Reflexion und konkreten Übungen erkundest du vielmehr, wie du früher mitbekommen kannst, was gerade in dir passiert – und was du möglicherweise brauchst.
Denn dich selbst ernst zu nehmen bedeutet nicht, jedem Gefühl sofort folgen zu müssen. Es bedeutet zunächst einmal, es überhaupt mitzubekommen.
Darum geht es an diesem Samstag:
eigene Bedürfnisse bewusster wahrnehmen · Emotionen und körperliche Empfindungen besser mitbekommen · typische Momente des Übergehens erkennen · eigene Reaktionen reflektieren · Selbstwahrnehmung praktisch ausprobieren
Du hast Zeit. Aber irgendwie fühlt sie sich nicht wirklich frei an.
Endlich Wochenende. Kein Wecker, keine Termine, vielleicht sogar ein ganzer Tag ohne Verpflichtungen. Und trotzdem fällt es dir schwer, wirklich darin anzukommen.
Du erledigst noch schnell etwas. Denkst darüber nach, was nächste Woche ansteht. Greifst zwischendurch zum Handy. Oder hast das Gefühl, deine freie Zeit irgendwie „gut nutzen“ zu müssen.
Und manchmal ist der Sonntag kaum halb vorbei, da ist der Montag gedanklich schon wieder da.
Wenn wir lange daran gewöhnt sind, Anforderungen zu erfüllen, Dinge zu organisieren und immer schon beim Nächsten zu sein, verschwindet dieser Modus nicht automatisch, nur weil gerade nichts im Kalender steht.
In diesem Workshop schauen wir uns an, wie solche Muster entstehen, warum Leistung und Aktivität für viele Menschen so selbstverständlich werden und weshalb Nichtstun oder freie Zeit sich manchmal überraschend ungewohnt anfühlen können. Dabei geht es nicht darum, Leistung zum Problem zu erklären oder weniger erreichen zu wollen.
Spannender ist die Frage: Kannst du selbst noch unterscheiden, wann du etwas wirklich möchtest – und wann du einfach weitermachst, weil Weitermachen dein Normalzustand geworden ist?
Mit psychologischem Wissen, Selbstwahrnehmung, Reflexion und konkreten Übungen schauen wir darauf, wie du deinen eigenen Funktionsmodus besser erkennen und wieder mehr mitbekommen kannst, wie du deine Zeit eigentlich erleben möchtest.
Du musst dein Leben dafür nicht auf den Kopf stellen. Vielleicht beginnt Veränderung viel früher: indem du wieder bemerkst, wann du gerade nur den nächsten Punkt abarbeitest – und wann du tatsächlich da bist.
Darum geht es an diesem Samstag:
eigene Funktionsmuster erkennen · das Verhältnis zu Leistung und freier Zeit reflektieren · automatische Routinen bewusster wahrnehmen · eigene Bedürfnisse und Entscheidungen besser mitbekommen · mehr Raum für bewusst erlebte Zeit schaffen
Preise & Anmeldung
Du entscheidest, was zu dir passt.
Jeder Workshop ist einzeln buchbar.
Die Gruppen bestehen aus mindestens 6 und maximal 10 Teilnehmer:innen.
Ort: Yogazimmer St. Wendel
Zeit: jeweils samstags, 10:00–14:00 Uhr
Hinweis zur Anmeldung:
Jeder Workshop findet ab 6 Teilnehmer:innen statt (max. 10). Die Teilnahmegebühr wird im Voraus bezahlt. Sollte ein Termin aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl nicht zustande kommen, erhältst du deine bereits gezahlte Teilnahmegebühr vollständig zurück.